Reflexionsseismik

Stand der Technik

Klassische Anregungsformen für die Reflexionsseismik sind in erster Linie impulsförmige Anregungen wie Hammerschläge, Fallgewichte, Knallpatronen oder Sprengungen. In der letzten Zeit gewinnen aber auch harmonische Anregungsformen, wie etwa beim Vibroseis-Verfahren, an Bedeutung. Meist handelt es sich hierbei um LKWs, die mit hydraulischen Rüttelplatten ausgestattet sind. Solche Systeme zeichnen sich aus durch:

  • Frequenzen bis wenige 100 Hz,
  • Kräfte im dreistelligen kN-Bereich,
  • Beschleunigungen von einigen g,
  • Wählbare Frequenz sowie
  • schnelle, mobile Anregungssysteme.

Durch ihre Größe eignen sich diese Systeme jedoch nicht für Untersuchungen an schwer zugänglichen Stellen. Zwar gibt es Ansätze für kompaktere Systeme, diese erzeugen aber deutlich geringere Kräfte. Weiterhin haben die üblicherweise verwendeten hydraulischen Systeme relativ schlechte Klirrfaktoren.

Vorteile von Piezocomposite-Lösungen

Aufgrund der hohen Energiedichten können speziell angepasste Piezoshaker selbst bei verhältnismäßig kleinen Abmessungen von deutlich unter einem Meter Kräfte von über 10 kN erzeugen. Damit lassen sich auch Untersuchen an unzugänglichen Stellen durchführen. Weiterhin bietet die Piezotechnik folgende Möglichkeiten:

  • durchstimmbarer Frequenzbereich bis mehrere 100 Hz,
  • Kraftmodulation bis über 10 kN,
  • frei wählbare Signalform,
  • kompakte Abmessungen.

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